PfadiLogo

 

Bocholt. 13. November 2016 . Im Rahmen des begonnen Lutherjahres 2017 haben sich die Pfadfinder Gedanken über die Tür gemacht und dann die Gemeinde aufgerufen, ihre eigenen "Thesen auzuschlagen": Was soll in der Gemeinde konstruktiv verändert werden. Nach dem Gottesdienst war dann noch genügend Zeit bei Kaffee und Kuchen zum Erzählen und Austauschen. Alles in allem ein gelungener Sonntag. Dank an alle, die mitgemacht haben.

 

Die richtige Tür

 

Man kann sich nicht ein Leben lang,

die Türen alle offen halten,

um keine Chance zu verpassen.

Auch wer durch keine Türe geht

und keinen Schritt nach vorne wagt,

dem fallen Jahr für Jahr die Türen, eine nach der andern, zu.

Wer selber leben will,

der muss entscheiden,

mit JA oder NEIN

im Großen und im Kleinen.

Wer sich entscheidet - wertet, wählt,

und das bedeutet auch Verzicht.

Denn jede Tür, durch die er geht, verschließt ihm viele andere. 

Man darf nicht mogeln

und so tun, als könne man errechnen und beweisen,

was hinter jeder Tür geschehen wird.

Ein jedes Ja - auch überdacht, geprüft - ist doch ein Wagnis

und verlangt ein Ziel.

Das ist die erste aller Fragen:

Wie heißt das Ziel, an dem ich messe Ja oder NEIN? 

Und: Wofür will ich leben?

 

©Paul Roth

 

PfadiGodi1C